Fliesen für die Traumwohnung

Von Die Redaktion am 21. Dezember 2011

 

© rossler - Fotolia.com

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Die richtigen Fliesen zu finden ist kein Kinderspiel, denn, wie heißt es immer so schön: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Es gibt nämlich glasierte und unglasierte Fliesen aus Keramik, wobei die unglasierten entweder aus Steingut oder Steinzeug hergestellt sind. Von den ganzen Mustern und Verzierungen ganz zu schweigen.

Bei Fliesen aus Steinzeug gibt es den großen Nachteil, dass diese lediglich 0,1 Prozent ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen können. Eine Feinsteinzeugfliese ist also eher keine Fliese im herkömmlichen Sinne – denn per Definition soll eine Fliese ja gerade Wasser abweisen – sondern eher eine dicht gesinterte, unglasierte Platte. Zur Rettung des Rufes dieser Fliesen sei aber hervorgebracht, dass diese durch ihre dichte Geflügelstruktur wunderbar gereinigt werden können und Schmutz robust gegenüber stehen.

Die richtigen Fliesen, also keramische Boden- oder Wandbeläge aus Steingut, weisen ein Qualitätssiegel auf und sind mit Nummern sortiert. Dabei werden die folgenden Kriterien beachtet: Oberflächenbeschaffenheit, Frostbeständigkeit, Ebenheit, Wasseraufnahme, Abrieb, Flecken- und Chemiekalienverträglichkeit. Wenn Fliesen in allen diesen Kriterien gute Werte erzielen, werden sie Fliesen 1. Sortierung oder 1. Sorte genannt, wenn sie manche Kriterien nicht ausreichend erfüllen, dürfen sie nur als 2. oder 3. Sortierung verkauft werden.

Anregungen und Wohnideen für geflieste Räume findet man im Möbelhaus vor Ort oder aber auch im Internet zuhauf. Nicht nur in der Küche und im Bad können Fliesen eine tolle Figur abgeben, auch ganz unkonventionelle Lösungen können mit Fliesen bestritten werden.

Wichtig beim Fliesenkauf ist auch auf die Tonalität zu achten: Wenn man später einzelne Fliesen nachkaufen muss, kann so sicher gegangen werden, dass die neuen Fliesen ungefähr die selbe Farbe wie die alten haben. Fun Fact: Fliesen müssen mindestens 10 mal 10 Zentimeter groß sein. Alles darunter nennt der Experte nicht mehr Fliese, sondern Mosaik.

Worauf bei farbigen Wänden geachtet werden sollte

Von Die Redaktion am 10. Juni 2011

Wer einzieht oder umzieht kommt früher oder später immer an den Punkt zu überlegen wie er seine Wände gestaltet. Wände zu streichen macht zwar viel Arbeit, hat aber meist eine wirkliche Steigerung der Lebensqualität in der Wohnung bzw. dem Haus zur Folge. Doch es ist wirklich wichtig sich vorher mit gewissen Aspekten der Wandfarbe und ihrer Wirkung auseinander zu setzen. Deshalb hier ein paar Tipps.

Die Farbpsychologie sollte man unbedingt ernst nehmen und vorher durchdenken. Denn Farben an der Wand strahlen uns an und sind nicht weg zu ignorieren da die Sehnerven automatisch die Informationen an das Gehirn weiterleiten.Und dann kommen blitzschnell Erinnerungen: zum Beispiel bei Gelb sofort an die Sonne, Wärme und Lebenslust. Bei einer blauen Wand spüren wir Meerwasser oder eine frische Brise und ist nicht nur Signalton sondern erinnert uns auch an Feuer.

Farben beeinflussen unsere Gefühle und entscheiden darüber, wie wohl wir uns in Räumen fühlen. Es gibt Töne, die Entspannung garantieren weil sie für uns Ruhe ausstrahlen. Dagegen schaffen lebendige Farben wie Grün, Gelb und Rot ein gleichartiges Umfeld. Abgestuft in sanften Tönen können Blau, Rot und Gelb auch beruhigen oder gute Laune versprühen.
Wichtig ist auch wie man das Farbkonzept weiter durchzieht in den eigenen Räumen. Wenn alles Ton-in-Ton gestaltet wird, drückt das immer eine ganz bestimmte Stimmung aus. Ein Sommer-Typ sehnt sich nach roten Tönen, der Winter-Typ liebt es weiß. Das weiß man aus der Farbberatung aber für eine harmonische Gestaltung muss man bedenken, dass Farben nicht nur das Tageslicht, sondern auch das Raumempfinden beeinflussen. Deshalb ist ein Farbkonzept Ton-in-Ton mit allen Tiefen und Höhen, am einfachsten um eine harmonischen Farbwirkung zu erzielen.