Vorhänge und Gardinen im Winter

Von Die Redaktion am 3. November 2011

Mit Sommer- und Wintergardinen verhält es sich ähnlich wie mit der Kleidung zu den verschiedenen Jahreszeiten. Im Sommer kühlen leichte Stoffe das Wohnzimmer ab, während schwerere, volle Stoffe im Winter für kuschelige Wärme sorgen. Doch nicht nur die Temperatur ist entscheidend, auch die Lichtstärke. Im Sommer wollen wir Sonne in den Raum lassen, wohingegen wir uns im Winter eher von der grauen, dunklen Kälte draussen abschotten wollen. Dafür sind Stoffe wie Chenille und Seide besonders geeignet. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Gardinen nicht über dem Heizkörper hängen, sondern nur über der verglasten Fensterfläche, da sonst höhere Heizkosten anfallen, weil schwere Gardinen meist die Luftzirkulation blockieren.

Bei der Farb- und Musterauswahl sollte darauf geachtet werden, dass sie sich gut in das Gesamtkonzept des Raumes fügt, ihm vielleicht sogar den letzten Schliff verleiht. Einfarbige Stoffe filtern sanft das Licht, wohingegen bunt gemusterte Stoffe für mehr Textur sorgen. Je schlichter die Gardinen sind, desto eleganter und moderner wirken sie.

Wenn man die Form des Fensters betonen will, dann sollten die Gardinen so angebracht werden, dass der Rahmen zu sehen ist. Kleine Fenster wirken größer, wenn man die Vorhänge über dem Rahmen aufhängt. Wer will, kann sie sogar bis zum Boden runter fliessen lassen, wenn keine Heizkörper im Weg sind. Im Winter sind Gardinen meistens schwerer und wirken eleganter als Sommervorhänge, es können auch mehrere Lagen übereinander aufgehängt werden. Das lässt sich mit einer zweiläufigen Stande gut bewerkstelligen, man kann aber auch zu Nadel und Faden greifen und mehrere Bahnen zusammen nähen. Mit Kordeln und Quasten kann man sie stabil und dekorativ zur Seite binden.

Wohnen mit Mosaiken

Von Die Redaktion am 1. November 2011

Einst schmückten Mosaiksteinchen die Villen der alten Griechen, Römer und Phönizier. Doch inzwischen müssen Mosaikliebhaber die schönen Muster und Bilder nicht nur als Touristen in Südländern aus der Ferne betrachten. Heutzutage kann man Mosaiksteinchen auch zuhause und sogar ohne allzu großen Aufwand verlegen. Diese alte Technik erlebt momentan eine wahre Renaissance; mit selbstgestalteten Mosaiken kann man nicht nur sein Bad, sondern auch Tische, Küchenarbeitsplatten und andere Möbel verschönern. Meistens werden damit kleinere Wand- und Bodenflächen in Küche oder Bad gestaltet. Dabei dienen die Mosaikfliesen als schöne Akzente und verbreiten einen mediterranen Charme.

Alle Baumärkte heute bieten die kleinen Mosaikfliesen, zum Beispiel mit einem Maß von ein mal ein Zentimeter. Oftmals bekommt man fertige Muster, Ornamente und Szenen angeboten; dabei sind die kleinen Teilchen auf einer Netz- oder Papierunterlage bereits vorgelegt. Die vorgefertigten Mosaikmatten werden genau so wie große Kacheln mit Fliesenkleber an Wand und Boden befestigt und anschließend mit Mörtel verfugt. Die gleiche Technik kommt zur Anwendung, wenn man Tische oder andere Flächen verzieren will. Das Besondere dieser Mosaikmatten: sie lassen sich mit einer Schere oder einem Cuttermesser einfach in die gewünschte Form und Größe zuschneiden. Außerdem kann man damit Rundungen und Kanten leicht gestalten. Deshalb sind die Mosaike im Mini-Format gut geeignet für Verkleidungen von zum Beispiel Badewannen-Rundungen.

Genauso wie beim Verlegen herkömmlicher Fliesen muss man auch vor dem Verlegen der Mosaikelemente den  Untergrund entsprechend vorbereiten. Dazu muss die Fläche möglichst glatt, eben und sauber sein. Gipskartonplatten oder Tischplatten aus Holz müssen vorher mit einem Tiefengrund bearbeitet werden. Dadurch wird verhindert, dass dem Fliesenkleber Feuchtigkeit entzogen wird.

Vom Material der Mosaikfliesen hängt auch die Wahl des Fliesenklebers ab. Bei durchscheinenden Glas- oder Natursteinfliesen sollte man auf einen weißen Marmor- und Granitkleber zurückgreifen. Dieser scheint nach dem Trocknen nämlich nicht durch. Bei Keramikfliesen mit glasierter Oberfläche können Sie problemlos einen herkömmlichen flexiblen Fliesenkleber einsetzten.

Nach dem Anrühren wird die Masse mit einer Glättkelle gleichmäßig aufgetragen und mit einem Zahnspachtel durchgekämmt. Dabei richtet sich die Größe der Zahnung nach der Größe der Fliesenelemente. Bereits nach einem Tag Trocknungszeit können Sie die Mosaik mit Fugenmörtel und einem Fugenbrett verfugen. Wichtig ist, dass Sie die Reste des Materials mit einem Schwamm gründlich abwaschen.

Putz als Gestaltungselement

Von Die Redaktion am 29. August 2011

Die Szenebars in vielen Berliner Bezirken haben es unlängst vorgemacht. Denn neuerdings zeigt sich der Wandputz, den man bisweilen unter Tapeten versteckt hat, als neuer Zeitgeist der Raumgestaltung. Durch seine feine Struktur und seine nicht aufdringliche Farbe, bekommt dem Putz neue Beliebtheit zu. Dabei überzeugt der Putz durch seine Flexibilität, den man durch das Einarbeiten verschiedenster Materialen, erreichen kann. So wird beim Wachsen und Polieren ein leichter Glanz auf dem Material erzeigt. So wirkt es edel, aber trägt dennoch nicht zu stark auf. Wer zum Beispiel Stroh, Glitter oder Sand einarbeitet, darf sich über eine ganz andere Textur und Farbe erfreuen. Eine sehr interessante Mischung gibt es auch, wenn man den Putz mit schnörkeligen Stuck verschönert. Dies wirkt dann schick, aber dennoch abgeranzt.

Der Vorteil im Gegensatz zur überteuerten, herkömmlichen Wandverkleidung ist der sehr günstige Preis. Das heißt aber noch lange nicht, dass der Putz dadurch schäbig wirkt. Denn auch beim Putz gibt es unterschiedliche Arten. Wer zum Beispiel auf geschwungene Oberflächen steht, sollte über Putz als Material nachdenken. Denn dort lässt er sich sehr leicht auftragen und verdeutlicht auf seine eigene Art und Weise die Wandform. Beim Wandputz ist unbedingt zu beachten, dass er versiegelt werden muss, da er eine poröse Oberflächenstruktur besitzt. Dafür verwendet man am besten Farbe. Es sei denn man möchte den Putz abdunkeln. In diesem Falle empfiehlt es sich, Wachs aufzutragen.

Wer ein individuelles Muster haben möchte, kann den Putz, wenn er noch feucht ist, mit Strukturen, Mustern oder Effekten gestalten. Dabei gibt es verschiedenen Techniken, damit der normale Putz dekorativer wirkt. Neben der Gestaltung von Wänden, kann man ihn auch sehr gut bei der Umgestaltung von Decken einsetzen. Der Putz zeigt sich also nicht nur bei der Gestaltung flexibel.