Wie Farben das Wohlbefinden beeinflussen

Von Die Redaktion am 12. August 2011

Nicht nur Stil und Atmosphäre werden grundlegend von Farben beeinflusst. Ebenso sind sie für unser Wohlbefinden von großer Bedeutung, wobei jeder Farbe eine andere Wirkung zu eigen ist.

So kann rotes Licht im Raum beispielsweise die Durchblutung und den Stoffwechsel anregen, Energie geben und somit das Wohlbefinden steigern. Vor allem an Wänden des Speisezimmers ist die Farbe Rot gut platziert, weil sie den Appetit anregt. Jedoch ist auf die Intensität des Rottons zu achten, weil dieser nicht nur für Liebe, sondern auch für Wut steht. Kinder jedoch entspannen sich in jedem Fall in rot getünchten Räumen, weil sie dies an den Mutterleib erinnert.

Gelb wie die Sonne, das macht wach und kreativ. Räume, in denen gelernt oder gearbeitet werden soll, sind also mit einem gelben Anstrich gut ausgestattet. Gelbes Licht kann auch Magen- und Verdauungsbeschwerden lindern und wirkt auf Milz, Leber sowie Blase anregend.

Violett ist eine sehr herrschaftliche Farbe, die zum Einen das Selbstbewusstsein stärkt und den Geist anregt, ebenso aber entspannend wirkt. Wem es also an geistiger Stärke mangelt, der kann seinen Wohnraum mit einem Anstrich in lilafarbenen Tönen, mit Kraft füllen. Licht in Violett stimuliert außerdem Immun- und Lymphsystem und ist vitalisierend für die Haut. Außerdem steht dieses Licht für Inspiration und ist auch gut für Yoga- oder Meditationsübungen geeignet.

So sollte man sich nicht nur bewusst werden, welche Farbe ansprechend, sondern zudem auch noch positiv und unterstützend auf den aktuellen Zustand von Körper und Geist wirkt. Dennoch sollte ein intensiver Farbanstrich wohl überlegt sein, will man die Arbeit nicht doppelt und dreifach ausführen. Leichter geht es dagegen mit entsprechendem Farblicht. Um Kosten zu sparen, kann dafür zu hitzebeständigen Farbfolien gegriffen werden, die an den Lampen befestigt werden. Auch gibt es sogenannte Mood-Lights, die nacheinander in verschiedenen Farben leuchten und so auf Gesundheit und Stimmung wirken.

Die Farblehre

Von Die Redaktion am 13. Juli 2011

Farben, Quelle: birgitH / pixelio.de

Farbe bestimmt unser leben! Wir sehen so viele verschiedene, und das Tag für Tag. Deswegen ist es auch wissenschaftlich bewiesen dass sich die richtigen Farbkombinationen auf unsere Psyche auswirken. Deswegen spielt die fabrliche Gestaltung unsere Wohnräume auch eine überaus wichtige Rolle in unserem Leben. Denn Farben können sich positiv oder negativ auf unsere Stimmung niederschlagen. Schon Da Vinci beschäftigte sich intensivst mit Farben.

Der Künstler war schon im 15. Jahrhundert von den vershiedensten Farben beeindruckt. Er stellte etliche Theorien auf was die Farblehre betrifft. Zum Beispiel fand Da Vinci heraus, dass gelb eine so genannte einfache Farbe ist, und blau eine zusammen gesetzte Farbe. Auf diesen Theorien baute dann Newton weiter auf. Er untersuchte Licht in dem er es durch gläserne Prismen schickte dass dann in viele verschiedene farbliche Einzelteile zerlegt wurde.

Diese getrennt voneinander einsehbaren Farben nannte Newton dann Spektralfarben, die heute die Grundlage für den Farbkreis bilden. Anhand Newtons Theorie sind Farben wie rot, grün und blau die Grundfarben.

Später in der Geschichte beschäftige sich auch der junge Goethe mit der Lehre der Farben. Er nutzte den Farbkreis um  ihn auf die menschliche Psyche, als auf den Geist und die Seele zu übertragen.

Viele Wissenschaftler beschäftigten sich über die Jahre mit der Lehre der Farben. Wer sich damit beschäftigt kann in seinem eigenen Heim eine wahre Oase errichten, und sich mit allen Sinnen dort entspannen. Es gibt spezielle Farbberater die zu einem nach Hause kommen um dann mit einem gemeinsam festlegen zu können welcher Farbton, wo am besten geeignet ist.